Autor: Martin
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Hundert Jahre Einsamkeit – Gabriel García Márquez
Die Grenzen zwischen Fantasie und Realität sind fließend und stellen so Realität an sich in Frage. Selbst das Körperliche, Materielle, das Dingliche und Fassbare verhält sich außerhalb biologischer, physikalischer und chemischer Normen. Die Familie folgt ihren eigenen Regeln, lässt sich von Ideen, Einfällen, Bedürfnissen und Gelegenheiten treiben, innerhalb folkloristischer Formen. Übertreibungen sind real. In dem Dorf…
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Privat lesen
Bücher lesen ist ja eigentlich Privatsache und nicht selten sogar Intimsache. Wenn ich öffentlich gedruckte Bücher lese oder in einem Blog darüber schreibe oder auf einem YouTube-Channel darüber erzähle, ist es nicht mehr so privat. Ich habe mir sofort einen der ersten Kindle gekauft, damit ich in der Bahn privat ungestört lesen kann. Das war…
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Freie Geister – Ursula K. Le Guin
Ursula K. Le Guins „Freie Geister“ habe ich zum zweiten Mal gelesen. Das erste Mal in der Ausgabe, die bei Edition Phantasia rauskam vor fünfzehn Jahren. Das Buch wurde von Karen Nölle neu übersetzt, die ihr den Ton und die Sprache zurückgab, die das Buch hat. Warum man den Originaltitel „The Dispossessed“ vollkommen vernachlässigte und…
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Hörbücher oder gedruckte Bücher
Macht es einen Unterschied, ob man Texte vorgelesen bekommt oder selbst liest? Rachel Barr, die Neurowissenschaftlerin und Autorin des Buches „How to Make Your Brain Your Best Friend“ (dt. Brains & Balance) erklärt das gut und knapp. Es kommt natürlich drauf an, welchen Unterschied man untersucht. Im Gehirn werden beide Medien im gleichen Bereich verarbeitet,…
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Haus ohne Halt – Marilynne Robinson
Nachdem der „Sternenschöpfer“ die Grenzen des Universums gesprengt hat, richtet „Haus ohne Halt“ den Blick nach innen und erkundet die komplexen Gefüge eines Mikrokosmos. In den USA ist „Housekeeping“ bekannter als in Deutschland. Hier gibt edition fünf das Buch heraus, die sich nicht so bekannten Büchern von Frauen widmen. Robinson passt hervorragend als Kontrast nach…
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Sternenschöpfer – Olaf Stapledon
Olaf Stapledon Roman „Star Maker“ erschien 1937. Manche Erkenntnisse über das Universum waren gerade erst entdeckt. Das Buch liest sich wie ein Grundlagenwerk für viele Geschichten (Clarke, Lem, Assimov). Er begibt sich auf eine kosmische Reise zum Ursprung, in der er biologische, evolutorische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Ideen fantasievoll durchspielt. Er selbst beschreibt wie ein…
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Über dieses Blog
Ich habe mir vorgenommen, in den nächsten zwei Jahre eine Liste von Büchern zu lesen. Bücher, die sich über die letzten zwei Jahrhunderte mit wichtigen Themen beschäftigen, der Welt und den Menschen darin. Manche Bücher habe ich bereits gelesen, aber es schadet ja nichts, sie ein zweites Mal zu lesen. Ich lese nicht chronologisch, sondern…